Server Umzug

Was tut man am besten bei wunderbarem Frühlingswetter am Wochenende? Richtig, man sitzt zu Hause und zieht seinen Server um. Jedenfalls teilweise habe ich so mein Wochenende verbracht.

Schon seit einiger Zeit war ich mit der Performance von meinem alten vServer nicht zufrieden und habe daher den Anbieter gewechselt. Gefühlt ist die Performance deutlich besser. Allerdings ist die Konfiguration nicht 100% vergleichbar. Im Gegensatz zum alten, ist der neue auch für meine Mails verantwortlich.

Auch bin ich von Gentoo Linux wieder zurück zu Debian Lenny gewechselt.

Derzeit läuft auf dem Server:

Anregungen für mein Vorhaben, habe ich hier gefunden:

  • Subversion und WebDav Howto (Englisch)
  • für das Mail Setup hat mir der Spickzettel von Daniel Ritter gute Dienste geleistet

Datenschutz und Google Analytics – Folien und Tagungsbandbeitrag

Auf der Herbstakademie 2009 der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik hatte ich die Ehre über die “datenschutzrechtlichen Aspekte beim Einsatz von Google Analytics” referrieren zu dürfen.

Dazu sind jetzt die Slides, sowie der Tagungsbandbeitrag hier verfügbar:

[download id="10,11"]

Nette alternative zu WinShell (Texworks)

Über WinShell hatte ich ja schon etwas geschrieben (hier und hier). Mittlerweile habe ich einen neuen Editor gefunden, der zwar noch Beta, aber schon ganz vielversprechend aussieht: TeXworks. Ist unter GPL erhältlich für Windows, MacOSX und Linux.

Twittern von der Linux Bash

Hat man einen Server, ist es für den Admin sinnvoll ihn zu überwachen. Dazu existieren verschiedene Monitoring Tools, wie z.B. Cacti. Cacti ist cool, aber leider passiv, als Admin muss man immer selbst auf die Seite gehen, um einen Überblick zu bekommen. Bei wichtigen Events (Einbruchsversuch von außen, Erfolg / Miserfolg bei Updates, etc.), kann es sinnvoll sein, wenn der Server den Admin proaktiv kontaktiert, ihm zum Beispiel eine Email schickt. Nun ist die klassische Email mittlerweile relativ langweilig geworden und Informationen werden in Zeiten des Web 2.0 eher über Facebook oder Twitter getauscht. Gerade Twitter ist ein besonders cooler Service für den es sehr viele Plugins ( Echofon oder TweetDeck) gibt. Was liegt also näher als sich Server Info’s über Twitter pushen zu lassen?

Erstmal meldet man sich schnell bei Twitter an. Es bietet sich an, dem Server einen eigenen Account zu kreieren. Ich habe bei meinem Server Account unter Settings das ganze so eingestellt, dass die Tweets geschützt und nicht für jedermann sichtbar sind:

Kern des ganzen ist folgendes kleines Skript (benötigt cURL):

Zunächst mal cURL installieren, für Gentoo Linux:

~$ sudo emerge -av curl

Unter Ubuntu/Debian

~$ sudo apt-get install curl

cURL sollte eigentlich in allen größeren Distributionen mitgeliefert werden und die Installation schnell erledigt sein, falls nicht von vornherein sowieso schon vorhanden.

Danach ein kleines Skript anlegen das wie folgt aussieht (ich nenne es twitter und lege es in /usr/bin):

~$ nano /usr/bin/twitter

Den folgenden Code sollte das Skript beinhalten. Bitte die Variablen user und password editieren, also anstatt xxx den wahren Benutzernamen und an Stelle von yyy das entsprechende Passwort des Twitter Accounts setzen.

#!/bin/bash

#Hier editieren

user="xxx"         #mit Nutzernamen ersetzen

password="yyy"    #mit Passwort ersetzen

#hier kommt der wichtige Teil

curl -u $user:$password http://twitter.com/statuses/update.xml -d status="$1" > /dev/null

Das ganze in ein Skript speichern und natürlich ausführbar machen. Danach kann man über die Shell an Twitter Statusmeldungen abgeben.

~$ chmod 755 twitter

~$ ./twitter "Ein kleiner Test-Tweet"

Jetzt sind der Freiheit keine Grenzen mehr gesetzt. Ich habe wie oben beschrieben, das Skript in meine Cron Jobs eingebaut und lasse mir bei erfolgreichen Aktionen einen Bericht geben. Den Server Twitter Accounts habe ich mit meinem “normalen” Twitter Account abonniert und bekomme so immer die letzten Updates bequem angezeigt.

Weiterführende Links zum Thema:

(Ab)using Twitter for IM/SMS Nagios notification

Nagios Notify Messages per Twitter Directmessages senden

WordPress Eintrag mit Word 2007

Das ist mein erster Blogeintrag mit Word 2007. Wie man Word 2007 dazu bringt mit dem eigenen Blog zu kommunizieren erfährt man hier.

Folien: Datenschutzrechtliche Aspekte bei Google Chrome und Android

Wie schon im letzten Post bekannt gegeben hatte ich die Ehre, am letzten Freitag auf dem Informationsrechtstag etwas über die datenschutzrechtlichen Aspekte zu Google Chrome und Android zu erzählen. Die Folien befinden sich unten zum Download. Allerdings verstehe ich Powerpoint nur als unterstützendes Hilfsmittel. Dementsprechend wird man eventuell wenig mit den Folien allein anfangen können.

Ich verspreche an dieser Stelle weitere Ausführungen zur datenschutzrechtklichen Problematik bei Google Chrome und Android in kürze nachzuholen.

[download id="8"]

5. Informationsrechtstag in Darmstadt

Am Freitag, den 10 Juli 2009 findet in der IHK Darmstadt der 5 Informationsrechtstag 2009 zu dem Thema: “Die Googleisierung des Internets” statt.  Veranstalter ist das Institut für Informationsrecht (i2r) der Hochschule Darmstadt.

Die Tagnungsinhalte werden im Flyer wie folgt beschrieben:

Der 5. Darmstädter Informationsrechtstag wendet sich mit dem Thema Google einer weithin bekannten Materie zu. Natürlich wird nicht „die“ Suchmaschine Google im Mittelpunkt der Tagung stehen, sondern die darüber hinaus reichenden Angebote wie beispielsweise Google Book Search oder YouTube. Nicht nur Juristen, auch Experten aus Informatik und Informationswissenschaften, werden in Vorträgen und Diskussionen zu Wort kommen. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Podiumsdiskussion mit Beteiligung eines Vertreters von Google. Die Veranstaltung wendet sich neben Juristen und Informatikern an Praktiker, die sich mit den unterschiedlichen Angeboten von Google täglich befassen.

Das vollständige Programm findet sich hier.

Ich persönlich habe die Ehre mich auf der Tagung über die datenschutzrechtlichen Aspekte bei Google Chrome und Android mitteilen zu dürfen.

Studenten zahlen nix, alle anderen müssen 120€ Tagungsgebühren entrichten.

Kommentar Staudinger zum BGB for free

Auf staudinger-to-go.de bekommt man eine kostenlose Ausgabe des “Staudingers” (Stand Mai/Juni 2008), des bei Juristen beliebten Kommentars zum Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Vor dem Download muss man sich auf der Seite registrieren, dann kann man den Kommentar mit knapp 1200 Seiten als PDF herunterladen.

Google Analytics im Einsatz

Bisher habe ich vom Einsatz von Google Anaylitcs auf meiner Seite abgesehen, nutze jedoch seit heute den Dienst, da ich auf der Herbstakademie 2009 der DGRI, bzw. DSRI einen Vortrag zu den Datschutzrechtlichen Problemen bei dem Einsatz von Google Analytics halte. Deshalb brauche ich ein paar Testdaten.

Hierzu weise ich auf meine geänderte Datenschutzerklärung hin und danke vorab schon mal für das Verständnis.  Nach meinem Vortrag am 10.09.2009 werde ich Google Analytics wieder abschalten.

Zotero vs Thomson Reuters Law Suit

Ich habe einen Developer Account bei Zotero. Letztes Jahr hat Thomson Reuters (Hersteller von EndNote)  die  George Mason University auf 10Mio $ Schadenersatz verklagt.  Ich bin zwar nicht sonderlich im amerikanischen Rechtssystem bewandert, aber auf mich wirkt schon die Einleitung der Klageschrift etwas arg konstruiert.

So beanstanded Thomson, dass das Beta Release vom 8. Juli (Zotero V1.5) ein neues Feature beinhaltet,  dass es ermöglicht, Thomson’s proprietäres .ens Format zu lesen und zu konvertieren. Darin sieht Thomson eine Verletzung der EndNote Software Lizenz. Klingt für mich alles eher merkwürdig und an den Haaren herbeigezogen.

Nun ja wie dem auch sei. Scheint als ob der Streit eine neue Eskalationsstufe erreicht hat. Vorhin landete diese Mail in meiner Inbox:

Dear Zotero Development Community Members,

First off, please allow me to apologize for clogging your inbox with this unsolicited message, but I hope you’ll understand that the severity of the situation requires me to contact you. In its ongoing litigation with George Mason University, Thomson Reuters has demanded that the university produce contact information (name, email, and username) associated with all two hundred eighty-six Zotero SVN/Trac accounts.

We can think of no use Thomson Reuters’s counsel would have for this information other than to intimidate and harass you, and we made every effort to avoid turning over this information until compelled. We have requested that the contact information be placed under protective order, which in principle means that only the lawyers involved should have access to the information. Nonetheless, we feel it is our obligation to notify you that we are being forced to release this data. Please note that you are in no way required or requested to keep this disclosure confidential. If you are contacted by Thomson Reuters or their attorneys in connection with this lawsuit, please do let us know.

We deeply apologize for this encroachment on your privacy, and we sincerely hope that it does not dissuade you from remaining active members of the Zotero development community.

Ich muss gestehen, es passt mir überhaupt nicht, dass persönliche Daten wie mein Name und meine Email Adresse herausgegeben worden sind.

Ich bin mal gespannt ob die “Kollegen” von Thomson Reuters eine Email schicken. Sollte dem so sein, werde ich sie posten.