Archive for the ‘ Code ’ Category

Twittern von der Linux Bash

Hat man einen Server, ist es für den Admin sinnvoll ihn zu überwachen. Dazu existieren verschiedene Monitoring Tools, wie z.B. Cacti. Cacti ist cool, aber leider passiv, als Admin muss man immer selbst auf die Seite gehen, um einen Überblick zu bekommen. Bei wichtigen Events (Einbruchsversuch von außen, Erfolg / Miserfolg bei Updates, etc.), kann es sinnvoll sein, wenn der Server den Admin proaktiv kontaktiert, ihm zum Beispiel eine Email schickt. Nun ist die klassische Email mittlerweile relativ langweilig geworden und Informationen werden in Zeiten des Web 2.0 eher über Facebook oder Twitter getauscht. Gerade Twitter ist ein besonders cooler Service für den es sehr viele Plugins ( Echofon oder TweetDeck) gibt. Was liegt also näher als sich Server Info’s über Twitter pushen zu lassen?

Erstmal meldet man sich schnell bei Twitter an. Es bietet sich an, dem Server einen eigenen Account zu kreieren. Ich habe bei meinem Server Account unter Settings das ganze so eingestellt, dass die Tweets geschützt und nicht für jedermann sichtbar sind:

Kern des ganzen ist folgendes kleines Skript (benötigt cURL):

Zunächst mal cURL installieren, für Gentoo Linux:

~$ sudo emerge -av curl

Unter Ubuntu/Debian

~$ sudo apt-get install curl

cURL sollte eigentlich in allen größeren Distributionen mitgeliefert werden und die Installation schnell erledigt sein, falls nicht von vornherein sowieso schon vorhanden.

Danach ein kleines Skript anlegen das wie folgt aussieht (ich nenne es twitter und lege es in /usr/bin):

~$ nano /usr/bin/twitter

Den folgenden Code sollte das Skript beinhalten. Bitte die Variablen user und password editieren, also anstatt xxx den wahren Benutzernamen und an Stelle von yyy das entsprechende Passwort des Twitter Accounts setzen.

#!/bin/bash

#Hier editieren

user="xxx"         #mit Nutzernamen ersetzen

password="yyy"    #mit Passwort ersetzen

#hier kommt der wichtige Teil

curl -u $user:$password http://twitter.com/statuses/update.xml -d status="$1" > /dev/null

Das ganze in ein Skript speichern und natürlich ausführbar machen. Danach kann man über die Shell an Twitter Statusmeldungen abgeben.

~$ chmod 755 twitter

~$ ./twitter "Ein kleiner Test-Tweet"

Jetzt sind der Freiheit keine Grenzen mehr gesetzt. Ich habe wie oben beschrieben, das Skript in meine Cron Jobs eingebaut und lasse mir bei erfolgreichen Aktionen einen Bericht geben. Den Server Twitter Accounts habe ich mit meinem “normalen” Twitter Account abonniert und bekomme so immer die letzten Updates bequem angezeigt.

Weiterführende Links zum Thema:

(Ab)using Twitter for IM/SMS Nagios notification

Nagios Notify Messages per Twitter Directmessages senden

Heise.de in neuem Look

Heise News hat heute sein Layout geändert. Wie gut, dass ich mit dem Release meines Zotero Translators für diese Seite noch gewartet habe. Jetzt denke ich ist ein günstiger Zeitpunkt das Teil freizugeben.

Installieren kann man ihn mit dem SQLite Browser.

Download: [download id="6"]

Zotero Translators Round 2

Nach dem Zotero JurPC translator, sind einige andere Translators in der Pipeline. Fast fertig gestellt ist ein Translator für Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und für Heise News die ich demnächst releasen werde. Diese befinden sich derzeit im Ramp-Up und ich werde versuchen, nachdem sie stable sind in den offiziellen Dev-Zweig von Zotero zu bringen.

Ebenfalls in Arbeit ist ein Translator für die Website MIUR (Medien Internet und Recht) und für Beck-Online. Letzter ist etwas tricky wird nicht so schnell released werden können.

Langfristig sind weiterhin geplant: LexisNexis (Österreich), Legios, Westlaw

Zotero mit JurPC Support

Über Zotero hatte ich ja schon berichtet. Ich habe jetzt Zotero mit einem Translator für JurPC ausgestattet. Damit ist es möglich die Metadaten wie Titel, Author, Gericht,  eines Artikels oder Urteils direkt mit einem Klick in die Zotero- Datenbank zu übernehmen.

Seit Zotero Version 1.0.5 wir der Translator standardmäßig in Zotero mitausgeliefert. Die dort enthaltene Version enthält allerdings einen kleinen Bug, da die Absätze nicht übernommen wurden. Dieser Fehler ist in dieser Version behoben: [download id="5"]

Auch im nächsten Release von Zotero wird das Update enthalten sein.

Freemind2LaTeXBook

Freemind ist ein in Java geschriebenes, freies Mindmapping Tool. Es hat sich beim Schreiben meiner Doktorarbeit als äußerst nützlich erwiesen.   Freemind hat mir geholfen meine Gliederung zu strukturieren.

Freemind lässt den Export in verschiedene Formate zu. Dadurch das es Support für XSLT mitbringt, lässt sich der Output in jede erdenkliche Textform bringen.

Im Netz habe ich ein XSLT gefunden, mit dem man von Freemind zu LaTeX Beamer exportieren kann. Das habe ich ein wenig angepasst, damit die Gliederung für ein Latex Buch ausgespuckt wird.

Freemind2Latex Book kann man hier herunterladen: [download id="4"]

In Freemind geht man unter “File->Export->Using XSLT…“, wählt dort die entsprechende XSL Datei und gibt einen Ort zum speichern (bspw. “buch.tex“).

[Update] Howto: Zotero mit Firefox 3 benutzen

Diese Anleitung ist nicht mehr up to date. Zotero unterstützt mittlerweile auch Firefox 3 standardmäßig.

Zotero ist ein feines Plugin für Firefox, das einem das wissenschaftliche Arbeiten erheblich erleichtern kann. Zotero integriert sich direkt in Firefox und bietet komfortable Möglichkeiten zur Literaturverwaltung und so nette Features wie das Markieren von Webseiten. Einzelheiten lassen sich dazu in den Screencasts auf der Website ansehen.

Allerdings lässt sich Zotero nicht mit dem neuen Firefox Version 3 betreiben; Jedenfalls nicht auf anhieb.

Es ist jedoch nicht allzu schwer Firefox 3 dazu zu bewegen doch Zotero zu integrieren.

Dazu trägt man in der Adressleiste als erstes about:config ein.

Danach akzeptiert man die Warnung.

Mit der rechten Maustaste kann man ein Menu aktivieren, unter Neu man legt einen neuen Wert mit dem Typ Boolean an.

Dieser Wert erhält den Namen:

extensions.checkUpdateSecurity = False

gleiches macht man mit folgendem Wert:

extensions.checkCompatibility = False

Am Ende sieht das Ergebnis so aus. Dann noch den Browser neustarten und man Zotero lässt sich installieren.

Danach lässt sich Zotero über die Website installieren:

Juristische Dissertation – Best Practices

Für meine Dissertation benutze ich zum Schreiben ein ähnliches Setup wie Reto Mantz

Wenn ich Zeit habe poste ich eine Anleitung, wie man das alles aufsetzt.

Update: Ein besonders interessantes Tool habe ich noch vergessen: Zotero es integriert sich in Firefox und ist sehr hilfreich beim wissenschaftlichen Arbeiten, da man bequem Webseiten und andere Onlinequellen mit dem Plugin verwalten kann. Übrigens BibTex Export gibt es gratis dazu….